Countdown

Samstag, 07.06.2014

Heute ist Tag 22 in Australien. Unser Ziel haben wir schon gestern erreicht. Im Moment sind wir in Port Douglas und morgen um 9 Uhr startet unsere Tour zum Great Barrier Reef. Nun aber zum aller ersten Abend in Australien. Gegen 20 Uhr beruehrten die Reifen des Flugzeuges die australische Landebahn. Gleich im Flughafen trafen wir noch zwei deutsche Maedchen, mit denen wir zu unserem Hostel gefahren sind. Mir graute es vor dieser Nacht, denn den Rezensionen zufolge sind die Zimmer dreckig, man wartet 15 Minuten auf den Fahrstuhl (da das Treppenhaus unzumutbar ist) und es gibt dort Kakerlaken. Jedoch war es die guenstigste Unterkunft, die ich im Internet finden konnte. Also angekommen im Nomades Westend wehte uns ein ekliger Geruch um die Nase. Der Kuechenboden klebte vom verschuetten Bier und der Rest Kueche war versifft und eingesaut. Gegen 22 Uhr fielen wir trotzdem in einen tiefen Schlaf, aus dem ich schon kurz vor um 7 erwachte. Da meine Haarbuerste unauffinbar war, holte ich mir den Morgen eine Neue und nahm die Treppen nach unten. Ich war nicht die einzige im Treppenhaus, neben mir nahmen auch noch Ratten den Weg nach unten in Anspruch. Sobald wir das Hostel verlassen haben, fuhren wir mit dem Bus zur Jucy Autovermietung. Da erwartete uns das naechste Donnerwetter. Anstatt eines Vans bekamen wir einen Toyota Corolla ohne jegliche Ausstattung. Somit haetten wir allerdings nicht einen Tag ueberlebt: 1. weil Clemens fuer dieses Auto viel zu gross ist, was das Schlafen angeht und 2. wie wir 3 Tage spaeter erfahren sollten, gab es auf keinen der Campingplaetzen Geschirr oder andere Utensilien zum Zubereiten unserer Mahlzeiten. Somit mussten wir noch einmal fuer das Auto knappe 600$ zusaetzlich hinblaettern. Kein Problem, wir haben's ja
Nach dem wir nun in unserem gewuenschten Auto sassen, haben wir uns das Opernhaus in Sydney angeschaut - richtig toll ! Am Samstagabend gab es noch ein Feuerwerk, welches ich im Beifahrersitz verschlief. Tag Nummer 2 verbrachten wir in den Blue Mountains. Ein recht schoener Ort, jedoch mit sehr vielen Stufen. Aus diesem Grund sind wir nicht bis ganz nach unten gegangen, obwohl man uns sagte, dass es noch viel schoener dort sei, aber mir reichte der Ausblick von der Mitte An unserem letzten Tag in Sydney haben wir es uns am Bondi Beach gemuetlich gemacht und nahmen eine Abkuehlung im Wasser, die uns bei diesen Temperaturen sehr gelegen kam. Fuer Clemens war es eine Qual in dieser Stadt mit dem Auto zu fahren und selbst fuer mich war es nicht einfach, da die Wegbeschreibungen und Ausschilderungen fuer die Katz sind. Den darauffolgenden Tag in Port Stephens verbrachten wir am Strand und schnuchelten ein bisschen in den Geschaeften. Tag Nummer 5 war spektakulaer. Die 4 Deutschen, welche wir schon bei der Autovermietung getroffen haben, sind wir in den darauffolgenden Tagen auch immer wieder begegnet und so sahen wir sie auch in Port Maquarie. Dank ihnen haben wir eine sehr guenstige Whale Watching Tour gemacht und im Gegensatz zu den anderen (welche eine Stunde davor auf's Meer gefahren sind), haben wir auch ab und an eine Walflosse gesehen. Leider waren die Wale springfaul Unser Boot jedoch nicht. Wir sind ueber die Wellen gesprungen, wie die Verrueckten und ab und an entlockte es den einen oder anderen einen Schrei. Delfine begleiteten uns ebenfalls. Am selben Tag sahen wir auch Koalas in einem Koala- Krankenhaus. Dort waren auch zwei kleine Babys Zusammenfassend war es ein sehr tierreicher Tag. Denn die naechsten Tage sahen wir nur wieder Strand und Meer. Unser erstes richtiges Highlight erreichten wir am Tag Nummer 8- die Gold Coast. Clemens stuerzte sich in die extrem hohen Wellen, waehrend ich ihm vom Strand aus zusah. Am Abend gingen wir auf ein kostenloses Festival, jedoch hielt uns die Musik nicht lange dort. Im Surfers Paradise (zur Gold Coast gehoerend) kann man eine Menge Geld lassen, wenn man es besitzt. Wir sind somit in jedes Geschaeft gegangen, ohne wirklich etwas zu kaufen. Unseren Abend teilten wir mit einer Shisha, von der uns danach uebel war. Gott sei Dank merkten wir am naechsten Morgen davon nichts mehr, denn da waren wir schon auf den Weg in den Freizeitpark 'Dreamworld'. In 6 Stunden haben wir Kaengurus gestreichelt, sind mit jeglichen Achterbahnen gefahren (teilweise auch mehrmals) und knuddelten mit Shrek. Bis zum Tag 18 war alles andere soweit unspektakulaer. Bis auf den Markt in Eumundi, wo wir (ich) eine Menge Geld liessen. Am Dienstag sind wir dann mit einer Faehre auf die Daydreamisland gefahren, wo wir zwei Tage blieben. Tag Nummer eins schauten wir uns die Insel an und kuehlten im Pool unsere Koepfe. Abends spielten wir Billiard und Bingo. Wir haben sogar einen 15$ Gutschein fuer eine Bar gewonnen Der Wecker klingelte uns in aller Fruehe aus dem riesengrossem Bett. Nach dem Fruehstueck, von dem wir mit vollen Baeuchen wiederkamen, erwartete uns schon der Fotograf. Ein 30minuetiges Fotoshooting wartete auf uns. Anschliessend waren wir schnorcheln (ich habe mich daran probiert), Clemens paddelte das Kayak waehrend ich es mit vorne gemuetlich machte und zu guter Letzt lag ich noch auf einem Katamaran, welches von dem Rettungsschwimmer gerettet werden musste, da wir uns nicht mehr vom Fleck bewegten. Einzig der Wind wehte uns in eine falsche Richtung und Clemens gab es auf, gegen den Wind anzukommen. Um 5 Uhr abends war dann auch schon unser kurzer Trip zu Ende und das Backpackerleben holte uns in wenigen Sekunden ein, als wir die Kuehltruhe im Auto oeffneten. Die Kuehltruhe war eine Sauna und somit mussten wir noch einmal alles Noetige einkaufen. Jetzt allerdings habe ich schon die Befuerchtung, dass wir nicht alles leeren koennen.
Da ich mit einer englischen Tastatur schreibe (weil mein Laptop geklaut worden ist), muss ich einige Woerter (dieses z.B.) anders schreiben. Bilder kann ich deswegen auch nicht einfuegen. Ihr muesst euch noch 12 Tage gedulden, bis wieder die alte Unordnung in unseren Zimmern herrscht.
Das ist somit der letzte Blogeintrag... der Rest wird live erzaehlt
Drueckt uns die Daumen, dass wir Bangkok heil ueberleben. Wir sehen uns dann uebernaechsten Donnerstag in alter Frische!
Bis dahin- nur noch ein paar Mal schlafen

Time to say Goodbye

Donnerstag, 15.05.2014

Nun ist es leider soweit. Morgen verlassen wir Neuseeland. Nicht für immer- DAS ist klar. Das Auto steht noch immer unverkauft vor dem Hostel und unsere Backpacks sind noch nicht fertig gepackt. In Aufbruchstimmung sind wir also noch nicht! Ganz und gar nicht. Die letzten paar Tage haben wir im Packhouse gearbeitet. Nach einer netten Beschwerde gegen unsere Chefin wurde ich dann auch ignoriert! Heute haben wir das Auto aufgeräumt bzw. ausgeräumt! Meine Güte haben wir viele Sachen. Etwas haben wir schon verkauft und somit ganze 20$ verdient. Clemens ist noch immer am Autoverkauf dran. Eine Notfalllösung haben wir auf jeden Fall und das wären 500$ mehr für Australien. Morgen früh um 8 Uhr fährt dann also unser Bus nach Auckland und gegen 17 Uhr sind wir auf den Weg nach Australien. Wenn wir könnten würden wir alles noch einmal umbuchen, doch da wir das Mietauto, sowie Hotels gebucht und Jobs in Deutschland haben, wird das leider nichts mehr.  Ansonsten würden wir einen weiteren Monat in Neuseeland bleiben, vielleicht 2 Wochen Fiji, 4 Wochen Australien, 2 Monate Thailand und dann wäre es September! Wer einmal für so lange Zeit im Ausland war, will glaube ich immer wieder ins Ausland zurück! Zumindest geht es uns so und ich kann es kaum erwarten mein Studium abzuschließen und dann erneut ein Auslandsjahr zu machen oder zwei, drei! Zwei Wochen in Deutschland wären ausreichend, um jeden einmal "Hallo" zu sagen und dann erneut zu verschwinden. Ich bereue es zu tiefst, dass ich nicht schon in meiner Schulzeit ein Auslandsjahr gemacht habe. Nur war ich nie davon überzeugt, dass ich so etwas könnte- so lange von Zuhause weg sein. Doch wir können es und noch viel wichtiger ist, wir haben eine Menge Spaß dabei. Mit dem Englisch lernen hat es jetzt nicht ganz so geklappt, doch auch wenn man nur selten spricht, verbessert sich die Sprache schon allein durch das Zuhören immer mehr und ich für meinen Teil versuche auch in Deutschland dran zu bleiben! Am Liebsten würde ich während meines Studiums ein Auslandssemester machen. Vielleicht mag es sich für euch alle bekloppt anhören, wie ich mir meine Zukunft vorstelle,  aber die 7 Monate Neuseeland werde ich nie vergessen. Teilweise waren sie richtig blöd, wo man eigentlich nur nach Hause wollte, aber dann kamen Momente- winzige Momente, wo man alles vergaß! Natürlich hat auch Neuseeland seine Macken, was die Ernährung oder das Wasser angeht! Trotzdem ist es hier tausend Mal besser als in Deutschland. Wir haben hier eine Menge erlebt, vom Autokauf, Joberfahrungen, Kennenlernen neuer Leute, Enttäuschungen, bis hin zu der wunderschönen Natur mit all ihren Aktivitäten. Außer unsere Kayaktour haben wir nicht geschafft. Für mich steht fest, dass ich auf jeden Fall erneut nach Neuseeland kommen werde. Anfangs konnte ich nicht verstehen, dass Backpacker schon das zweite Mal hier sind, doch jetzt?!
Genug geschwärmt, der Ernst des Lebens holt uns noch eher ein als wir uns das wohl wünschen.
Nun heißt es Tschüss Neuseeland, Hallo Australien! Mal sehen, was uns dort erwartet. Um einen stressigen Autoverkauf am Ende müssen wir uns nun Gott sei Dank nicht kümmern.
Wir werden uns melden. Bis bald.

We need Dollar, Dollar is what we need... $$$

Freitag, 02.05.2014

Aufgrund Beschwerden, melden wir uns nach etlicher Zeit wieder Viel passiert ist nicht, deswegen gab es auch keinen neuen Blogeintrag. So nun dann... Ostern ist vorbei und wir haben sogar etwas gesucht- Gott sei Dank auch gefunden Für Clemens gab es eine Menge Schoki und für mich ein Glas Nutella. Vor Ostern waren wir etwas arbeiten. In der Fischfabrik und 3 Tage Nachtschicht im Packhouse. Nach Ostern ging es dann auch weiter mit dem "etwas" arbeiten. Viel Geld bekamen wir jedoch nicht raus. Eigentlich würden wir nächsten Mittwoch abreisen, aber wie ihr so mitbekommen habt, kann man hier einfach nichts planen. Wir haben uns unseren letzten Arbeitsmonat auch besser vorgestellt. Hier und da gab es schon Arbeit, jedoch meistens nur für Clemens. Nun ja und aus geldlichen Sorgen werden wir wohl noch 1-2 Wochen länger in Neuseeland bleiben. Hängt jedoch davon ab, ob es noch freie Sitzplätze in anderen Flugzeugen gibt. Wenn ja werden wir hoffentlich die Woche(n) nutzen, um ordentlich Geld zu verdienen. Sei es dadurch, ob wir im Maisfeld rum tollen, im Packhouse arbeiten oder irgendwas anderes machen. Somit bleiben uns dann noch 3 Wochen in Australien- sollte trotzdem ausreichen.
Im Moment zerbrechen wir uns den Kopf darüber, was wir studieren, wo wir weiterhin arbeiten und wie bzw. ob wir das Auto irgendwie verkaufen können.
Wir sind immer noch im Apple Tree Hostel und werden hier auch noch bis Ende unseres NZ- Aufenthalts bleiben. Wann auch immer das Ende ist Jedoch merkt man auch langsam auf der Nordinsel, dass es Winter wird. Die Nächte sind extrem kalt und auch tagsüber ist es nicht mehr ganz soo warm. Reicht jedoch für ein T-Shirt und ab und an für eine kurze Hose.
Mehr gibt es nun wirklich nicht mehr zu erzählen...

Bis bald

Das macht doch keinen Spaß, aber einer muss es machen!

Montag, 14.04.2014

So nun einmal wieder ein Eintrag nach langer Zeit, obwohl ihr mittlerweile wohl sehr gut informiert seid.
In Wellington haben wir Clemens vorläufigen Reisepass beantragt und konnten mit den Deutschen nicht wirklich umgehen- sehr unhöflich. Anschließend sind wir die Ostküste hochgefahren und haben ab und an in Hostels den Autoverkaufszettel ausgehangen. Der Grund, dass wir uns in Richtung Bay of Plenty mit Umweg über Hawkes Bay fuhren, war ganz einfach der Job. In Opotiki hatten wir mehrere Kiwifruit picking- Jobszusagen. Dort nach 2 Tagen angekommen, gab es zur Zeit natürlich keine Arbeit, deswegen fanden wir uns schon am nächsten Tag in Tauranga wieder. Noch pünktlich gingen wir zur Arbeitsagentur AWF und schon hatten wir unsere Arbeit sicher! Herzlich Willkommen zurück in der Fischfabrik- Klappe die Dritte. Nachts um 2 Uhr ging es dann auch schon los, auch wenn es "nur" für 9 Stunden waren. Die restlichen zwei Tage wurde unsere Arbeitszeit jedoch immer kürzer, bis wir am Mittwoch gar nicht mehr arbeiten mussten. Die freien Tage (für mich) hat es nur geregnet und man konnte nichts machen. Clemens hat am Freitag bei einer Umzugsfirma geholfen, während ich mich um den Einkauf und sonstige Dinge gekümmerte. Ich alleine in der Stadt- jeder der mich kennt, weiß das DAS nicht gut geht ;) Freitags war im Hostel Partystimmung, in welcher ich mich zur Zeit (leider) nicht wiederfinden kann. Samstag früh wurde uns dann gesagt, dass wir um 12 Uhr zum Kiwipicking können. Wir wurden sogar stündlich bezahlt- sehr gut! Das Selbe machten wir auch Sonntag, nur 4 Stunden länger, mit mehr Langerweile und immer stärker werdenden Rückenschmerzen. Heute waren wir erneut in der Fishfactory- wir wollen ja ein bisschen Abwechslung rein bringen ;) Wir hätten außerdem auch auf dem Kiwi-Orchard arbeiten können, doch wegen der Wetterprognose dieser Woche entschieden wir uns dagegen. Wie sich heute rausgestellt hat, zu unserem Vorteil. Neben den ganzen ekelhaften Meeresmonstern, an die ich mich glücklicherweise schon gewöhnt habe, hatten wir heute auch richtige wertvolle Fische. Na wäre unser TÜV locker drin. Bis zu 30.000$ soll solch ein Lebewesen kosten. Morgen gehen wir erneut zu den tollen Fischis und abends 18 Uhr haben wir unsere Nachtschicht im Packhouse. Zusammenfassend: unser Jobleben läuft momentan sehr gut, nur ein paar mehr Stunden wären spitze.
Da es in diesem Eintrag nur um Arbeit ging, werden die Bilder das selbe Thema beinhalten. Aus dem Internet habe ich ein paar Fischbilder gezogen, nur um sich vorzustellen, welchen Kreaturen wir dort immer begegnen. Was ich überhaupt nicht verstehe: die Fische sehen auf den Bildern noch relativ "niedlich" aus, was man in Realität absolut gar nicht behaupten kann.
Na dann bis zum nächsten Mal. Die Tage in Neuseeland sind gezählt :(

Kiwifruit picking

Nichts geht über Herausforderungen

Montag, 31.03.2014

Halli Hallo- wir melden uns von Nelson und sind auf dem Sprung nach Picton, denn morgen geht unsere Fähre auf die Nordinsel.
Nun zu dem, was bis vor ein paar Stunden geschehen ist. 5 Tage und 4 Nächte verbrachten wir im Abel Tasman Nationalpark und wanderten insgesamt 55 Kilometer. Mal hier und mal dort gestoppt und ab und an einen Umweg in Kauf genommen ;) Von einem Coastal Track haben wir leider wenig gemerkt, denn eigentlich wanderten wir nur im Busch und erhaschten nur selten den wunderschönen Ausblick auf das Meer. Wenn das der Fall war, ging mein Gemecker und Geblubber beim Berganstieg in ein "wie schön" über. Clemens verbrachte die Nächte im Zelt auch sehr gut, obwohl er gegen Morgengrauen immer fror. Natürlich ging dieser Track nicht von statten, ohne einmal ein paar Deutsche zu treffen. So saßen wir den zweiten Abend in einer kleinen Runde und uns wurde erneut klar, dass wir unsere Muttersprache wohl nie verlernen werden. Von Tag zu Tag wurden unsere Backpacks (Rucksäcke) leichter und unser Hunger größer. Am letzten Tag ging es dann mit dem Wassertaxi zurück nach Marahau- ab ins Auto und looos ging es was essen! Nicht zu vergessen unsere Buchung für den Skydive! Abends schlemmten wir unsere selbstgemachte Pizza und bereiteten unseren Essenvorrat für die nächsten Tage zu ;)
Heute um 8 Uhr klingelte der Wecker und die Aufregung, sowie die Unschlüssigkeit meiner männlichen Begleitung war groß :D Um 10 Uhr standen wir dann vor dem Skydive- Gebäude und alles nahm seinen Lauf. Natürlich- wie könnte es auch anders sein- waren 3 andere Deutsche vertreten und wollten den Sprung auf die Erde wagen. Bei Clemens dauerte das Ausfüllen bzw. Anstarren eines Zettels ziemlich lange- so lange, bis er Anmecker bekommen hat. Endlich war auch das vollbracht- er würde springen und das aus 16500 Fuß. Wenn schon alles perfekt war, sollte auch der persönliche Kameramann nicht fehlen. Natürlich wurden wir auch gewogen und konnten erleichtert feststellen, dass unsere 5 tägige Wanderung etwas bei unserem Gewicht bewirkt hat! :D Nach einer kurzen Einweisung ging es dann auch schon bald los. Wir schlüpften in unsere Anzüge, wurden festgegurtet und dann kamen auch schon unsere "Männer":D Nach einem kurzen Interview mit unserem Kameramann ging es dann auch schon geradewegs ins Flugzeug. Clemens' Aufregung war doppelt so groß als nötig. Lag vielleicht daran, dass ich an der ganzen Sache überhaupt nichts schlimm fand ;) Es war auch recht schwierig meinem Hintermann und meinem Kameramann davon zu überzeugen :P Und dann flog das Flugzeug in die Höhe- verbunden mit einem 20 minütigen Scenic Flight. Die Tür öffnete sich das erste Mal auf 13000 Fuß, wo die erste Absprang. Wir flogen noch etwas höher, doch das dauerte nicht lange und schon sprang der erste von 3 aus dem Flugzeug. Nummer zwei war ich, während Clemens vor lauter Aufregung aus der anderen Seite des Flugzeugs schaute. Halb rausfallend saß ich nun im Flugzeug, Kopf nach hinten gelehnt und nach dem dritten Schwung flogen wir durch die Luft. Es war sooo genial! So etwas gibt es nicht noch einmal!!! Du fliegst und fliegst und fliegst- es fühlt sich einfach nur unheimlich gut an! Nach ungefähr 65-70 Sekunden freien Fall und posen vor der Kamera öffnete sich der Fallschirm. Ab da an glitten wir vielleicht 5 Minuten oder etwas länger über diesem wundervollem Land. Nicht fehlen durften die Drehungen, wo man fast wieder senkrecht dem Boden entgegenfliegt! Es dauerte nicht lange, landete ich mit meinem Po auf dem Boden- es war vorbei! Das war wohl die schönste Minute meines Lebens und auch Clemens hat es nicht bereut das Erlebnis mitgemacht zu haben- im Gegenteil! Nachdem wir unsere Bilder und DVD's in der Hand hatten, fuhren wir nach Nelson und fanden einen deutschen Wurstladen. Am Liebsten hätte ich alles mitgenommen, aber wir entschieden uns für eine Currywurst und Fleischkäse zum Sofortverzehr und nahmen zusätzlich noch eine Zwiebelmettwurst mit. So etwas sollte es öfter geben- den ganzen Tag!
Die Zeit drängt und wir müssen uns noch wegen der Arbeitssuche kümmern.
Also dann- Tschüsschen!

Einen schweren Rucksack kann man nicht alleine tragen

Dienstag, 25.03.2014

Da sind wir dann auch mal wieder. Wir haben ja nun schon länger nichts mehr von uns hören lassen und es gibt eine Menge zu berichten.
Kurz nach dem letzten Blogeintrag sind wir dann auch abgereist, nachdem wir in Christchurch noch einen Ölwechsel für unser Auto vorgenommen haben, denn wie uns geschrieben wurde, sei das Öl schon schwarz gewesen. Unser erster Stopp Richtung Dunedin war in der Nähe von Timaru auf einem billigen Campingplatz, wo wir zwei Backpacker aus unserer Anfangszeit in Tauranga wieder getroffen haben. Neuseeland ist eben doch nicht so groß, da trifft man selbst auf abgelegenen Campingplätzen jemanden doppelt. Beide waren dort arbeiten- sie auf der Erdbeerfarm und er beim Schlachter. Dort bekommt er ca. 23$ die Stunde. In Clemens' Augen leuchteten $- Zeichen auf.
In Dunedin am Sonntag angekommen, hat es sehr stark geregnet. Viel konnten wir uns deswegen nicht anschauen, denn schon nach 2 Minuten waren wir völlig durchnässt. Im Infocenter haben wir uns erkundigt, was man dort alles machen kann und dann hielten wir auch schon den tollsten Flyer überhaupt in der Hand- eine SCHOKOLADENFABRIK! Dort gingen wir auch direkt hin und ich trank eine Dream Hot Chocolate! Clemens "löschte" seinen Appetit mit einem Blätterteigmuffin gefüllt mit Käse und Schinken. Zur Einstimmung auf den nächsten Tag- eine Fürhung durch die Schokifabrik "Cadburys World" wollten wir "Charlie und die Schokoladenfabrik" schauen. Hat aber leider nicht geklappt. Am nächsten Morgen sind wir schon sehr zeitig aufgestanden, denn vor der schokoladigen Führung sind wir mit dem Zug eine Runde gefahren. Hat sich aber nicht wirklich gelohnt für den Preis. Um das zu sehen, was auf dem Flyer abgebildet war, hätten wir wahrscheinlich eine längere Zugfahrt machen müssen. Aber dafür war die Schokoladenfabrik sehr toll und wir haben pro Station immer ein bisschen mehr Schoki in unsere Tüte bekommen und zum Abschluss gab es sogar richtig leckere flüssige Schokolade. Das waren genug Kalorien für den Tag :D Anschließend haben wir uns noch ein bisschen diese wunderschöne Stadt angeschaut. Es gibt so viele alte Gebäude- herrlich. Bei Silver Fern Farms waren wir auch, um uns für einen Job zu bewerben. Deswegen sind wir noch am selben Tag Richtung Süden aufgebrochen, um direkt an einer solcher diversen Farm am nächsten Tag anzufragen, ob sie unsere Hilfe brauchen. Die Schafe wurden regelrecht in den Tod getrieben... und wenn man einmal darauf achtet, wie viele LKW's einem auf der Straße mit Schafen oder anderen Tieren entgegenkommen, sind das hunderte von Tieren, die tagtäglich getötet wurden. Da wir aber keine Zusage von denen bekamen, brachen wir erneut Richtung Dunedin auf, um die Schönheit der Halbinsel zu begutachten. Erster Halt: Lanarch Castle und weiter ging es zur Albatross Kolonie, wo man auch Pinguine und Robben sehen kann. Das einzige was wir jedoch zu Gesicht bekamen, waren 1-2 Robben und riesige, total eklige Meerespflanzen. Den nächsten Tag hieß es wieder: ab in die schönste der Südinsel, womöglich auch Neuseelands. Dort haben wir den restlichen Kirchen und die anderen Gebäude gesehen und sind anschließend auf Mützenjagd gegangen- wir wurden sogar fündig. Nachdem wir alles erledigt haben und uns mit einem Burger, der uns empfohlen wurde, sträkten, fuhren wir wieder Richtung Norden. Direkt hinter einem LKW mit Schafen und da stand für mich fest: ich werde keinen Schafen, Kälbern und anderen putzigen Vierbeinern den Kopf abtrennen. Clemens jedoch füllte wieder eine Bewerbung aus, jedoch ohne Erfolg. Somit war unser nächster Stopp Mount Cook. Am Donnerstag (20.03.) sind wir einen 3 stündigen Weg (mit Rückkehr) gewandert. Bloß nicht zu weit, da wir am nächsten Tag mit unseren großen Rucksäcken uns auf den 1810 Meter hohen Berg begaben. Was ich davor allerdings nicht wusste, dass dieser Berganstieg mit 2000 Stufen ausgeschrieben war und danach nur Steine und Geröll und den Weg zur Hütte erschwerten. Wie es mir mit den Stufen und meinem Rucksack ergangen ist, könnt ihr euch sicherlich denken. Was jedoch bei den Steinen nicht besser wurde. Meine Kraft war am 0 Punkt und somit musste Clemens dann meinen Rucksack hinauftragen. Hatte einen Vorteil: falls er fallen sollte, war er hinten und vorne gepolstert. Nach 5-6 Stunden saßen wir endlich auf der Bank der Mueller Hut, nachdem wir uns mit Schnee erfrischt haben. Was leider keiner von uns wusste, dort gab es keine Dusche :D Der Sonnenuntergang, sowie der Sternenhimmel war auch für mich als fast totaler Romantikmuffel sehr schön anzusehen. Was ich allerdings von dem Sonnenaufgang am 22.3 nicht behaupten konnte. Zum Frühstück gab es dann ein geschmückten Tisch und Nutellatoast mit weißer Schokolade. Zu dem hatten wir beide einen Hut auf. Der Nachteil an der Sache- jeder wusste, dass ich Geburtstag hatte und so bekam ich bergab häufig ein "Happy Birthday" zu hören. Bergrunter ging es jedoch viel schneller und mit weitaus wenigeren Pausen. Unten angekommen, genehmigten wir uns endlich eine erfrischende Dusche und schon ging es weiter nach Queenstown. Abends waren wir essen und einen Cocktail trinken. So neigte sich dann auch dieser Abend dem Ende zu. Die letzten Tage saßen wir nur im Auto auf dem Weg zum Abel Tasman National Park, wo wir ein paar Tage auf Wanderschaft gehen. Natürlich in der Hoffnung, dass mein Muskelkater bis dahin ganz verschwindet ;)
Heute Nacht schlief ich zum ersten Mal in unserem neuen Zelt und trotzdem es des Nächtens die ganze Zeit, wie aus Eimern/ Tonnen, regnete, blieb ich trocken und mir war kuschelig warm. Clemens dagegen fror etwas im Auto, blieb aber auch trocken :D
So, dass war es dann auch schon. Unsere Zeit auf der Südinsel ist bis zum 1.April begrenzt. Die nächsten Tage, wird wieder einmal nichts zu lesen sein, da wir wie gesagt auf Wanderschaft gehen.
Bis dann...

Bahnhof Dunedin Lanarch Castle Moeraki Boulders Mützenaction Mueller Hut Sunset Mt Cook

Was ist nur los in diesem Land- alle gehen arbeiten nur ich (wir) nicht!

Montag, 10.03.2014

Wenn uns eines jetzt klar geworden ist, dann das in Christchurch die Emanzipation nicht statt gefunden hat. Für Backpacker gibt es jede Menge Arbeit, jedoch nicht für die weibliche Sorte. Leider zähle ich dort hinein. Wie uns schon von Vornherein klar war, hat Clemens auf dem Arbeitsmarkt bessere Chancen. Was man hier als männliche Person können muss?! NICHTS Lächelnd Etwas durch die Gegend spazieren und dafür Geld verdienen. Cool So viel zu unseren Beobachtungen an diesem Tage. Schon klar, da kann ich als Mädchen nicht mithaltenZunge raus Durch die gesperrten Straßen spazieren und schauen ob die Schilder noch am richtigen Platz stehen. Natürlich gibt es auch richtige Bauarbeiten, doch selbst die sollen nicht anstrengend sein, so wurde es uns heute erzählt. Man sortiert Metall und Holz- das war's! Haha, den Unterschied kenne ich natürlich nicht- stimmt schon! Lachend Clemens könnte somit ganz schnell einen Job bekommen. EINE andere Möglichkeit besteht allerdings noch. Und?! Habt ihr eine Idee? Da kommt ihr ganz schnell drauf... ich gebe euch ein paar Tipps. Man fängt ganz früh an, geht teilweise über 10 Stunden täglich arbeiten, sieht immer die selbe Gestalt und es stinkt! Drauf gekommen?! Richtig, ich rede von der Fish Factory, die uns immer wieder verfolgt. Auch hier in Christchurch könnten wir wieder mit Fischen um uns werfen. Ne ne, nicht mit mir. Wenn wir wirklich keinen Job bekommen sollten, dann ist das wirklich die allerletzte Option und wenn dann auch nur für 1-2 Wochen. Überrascht
Dank dem Skypegespräch mit meiner Tante und meinem Onkel sowie der Anwesenheit meines kleinen Cousins geht es mir schon glatt wieder besser und habe keine schlechte Laune mehr. Somit müssen wir die Flüge nicht auf übermorgen umbuchen Zwinkernd Danke noch einmal dafür!
Heute haben wir erneut eine neuseeländische Bankkarte beantragt. Somit sind wir automatisch 3-4 Werktage länger in Christchurch. Jetzt lacht bitte nicht, wenn ich gleich schreibe, was Clemens und ich gedacht haben, als wir das erste Mal Christchurch gesehen haben. "Hier wollen wir auf keinen Fall länger bleiben. Sobald der Flieger mit meinen Eltern startet, sind wir hier weg"... so viel zu dem Thema. Verschlossen Heute ist schon Montag, wir schauen uns HIER nach Arbeit um und sind seit heute automatisch gezwungen 3-4 Tage länger zu bleiben. So wie in jeder Stadt gibt es hier auch tolle Ecken. Weitere Vorteile: wir können umsonst im Auto schlafen, haben freies Internet in der Bibliothek 20 Meter entfernt und die öffentliche Toilette ist auch nicht weit weg. So sparen wir zumindest Geld! Schöner wäre es natürlich, wenn die Jobagenturen mitbekommen, dass auch ich durch die Straßen laufen kann, um Schilder hinzustellen und anderes.
Unser Fallschirmsprung muss durch unseren geldlichen Engpass warten. Leisten könnten wir uns diesen im Moment schon, doch dann hätten wir wirklich absolut gar keinen Cent mehr. Weinend
Alle die sich für Clemens Papiere interessieren, ich habe mich gestern im Internet einmal schlau gemacht. Wir müssen nach Wellington in die deutsche Botschaft, dort bekommt er einen vorübergehenden Reisepass, der 1 Jahr gültig ist. Das ganze hängt natürlich mit Haufen Zettelkram zusammen- wie immer. Aber in 4-5 Werktagen sollte er dann auch seinen Pass in den Händen halten können. Sobald wir die Südinsel also fertig bereist haben und wir wahrscheinlich traurig auf die Nordinsel reisen, nehmen wir das in Angriff.

So, dann habt ihr ja in den letzten Tagen viel von uns gehört. Wir melden uns sobald es etwas neues gibt und/oder die Emanzipation hier einsetzt! Zunge raus Zeit wird es...

Kia Ora to South Island

Sonntag, 09.03.2014

In Picton auf der Südinsel angekommen, war die Sucherei groß. Dieses Mal nicht nach den Hobbits, aber ungefähr genauso klein ;) Clemens Bauchtasche war verschwunden. Nachdem er auf dem Holiday Park in Wellington angerufen hat, gingen wir zur Bank und ließen die neuseeländische Karte sperren. Danach statteten wir der Polizei ebenfalls einen Besuch ab.  Nachdem der ganze Stress vorbei war, fuhren wir auf einen Campingplatz am Lake Rotoiti. Dort war es wunderschön, bis auf die blöden Sandflies, die uns ständig bissen. Zu dem habe ich noch eine Wette gewonnen ;) Jetzt muss Clemens mit mir die Wellington Tour in Angriff nehmen, wenn wir dazu die benötigte Zeit und vor allem das Geld haben ;) Auf der Südinsel sind wir viel mit meinen Eltern herum gereist. In Westport hielten wir Ausschau auf eine Robbenkolonie- leider vergebens. Das erste Mal sind wir daran vorbei gelaufen, als ich allerdings ein zweites Mal auf die Steine herunterschaute, entdeckte ich 1-2 Robben. So bin ich wieder zu Clemens und meinen Eltern gerannt, um diese zu holen, damit sie die Kleinen sehen können. Je länger wir herunter schauten, desto mehr Robben sahen wir. Den nächsten Tag besichtigten wir den Franz Josef Gletscher. Bis zur Gletscherzunge kamen wir allerdings nicht, da uns eine Absperrung davon abhielt. So konnten wir nur von unten Fotos machen und die Infotafeln lesen. Touristen sind dort tragischerweise auch schon ums Leben gekommen, da täglich große Eisstücke (so groß, wie ein Wohnmobil) herunter fallen. Auf dem Rückweg überraschte uns ein Regenschauer, zum Glück konnten wir uns unter einen Felsen stellen. So sind wir nicht ganz so nass ins Wohnmobil zurückgekehrt. Auf dem Weg nach Queenstown, wurden wir von der Polizei angehalten, da unser lieber Fahrer zu schnell gefahren ist. Somit waren wir wieder um 80$ ärmer. Die 3 Tage in Queenstown waren voller Program- für die einen mehr und für die anderen weniger. Meine Mutti und  ich machten am Sonntag eine "Der Herr der Ringe"- Tour mit. Am Interessantesten waren allerdings nicht die Orte, sondern das was uns von unserem Reiseguide erzählt wurde. Mama hat natürlich kaum etwas verstanden, deshalb gab es danach eine Märchenstunde. Märchenstunde im wahrsten Sinne des Wortes, denn ich habe noch nicht heraus gefunden, ob das alles stimmte, was man uns erzählte :) Auch auf unserer Tour wurden wir vom Regen erfasst, was sich die anderen Tage nicht änderte. Montag standen wir schon alle zeitig in unseren Schuhen, auch Clemens musste aufstehen, obwohl er an der Tagestour zum Milford Sound nicht teilnahm. Er fror sich lieber im verregneten Queenstown einen Ast ab, während wir bei strahlendem Sonnenschein mit dem Boot durch das Fjordland fuhren und schöne Delfine und Robben sahen. Unser Scenic Flight fiel jedoch wegen des schlechten Wetters in Queenstown aus. So sind wir 3 Stunden später, als geplant beim verfrorenem Clemens angekommen. Die Abreise aus Queenstown war wohl am Spektakulärsten. Lust auf den 43- Metersprung ab ins Wasser hatte ich wahrlich nicht, aber den anderen Verrückten zu zuschauen- da sprach nichts dagegen :) Und dann hatten wir den Schlamassel. Kurze Zeit später standen wir selbst auf dem Brett- bereit zum Absprung. Clemens, der Glückspilz, hat gleich einmal die Unterwasserwelt zu Gesicht bekommen. Den Spaß hatte ich leider nicht. Der Speck auf meinen Hüften, ist noch nicht genug (-ich war zu leicht) :) Aber die Kilos, die ich hier zugenommen habe, reichen um in Deutschland wieder genügend Sport zu treiben :P

Lake Tekapo legten wir als Zwischenstopp/- nacht nach Christchurch ein. Dort mussten Clemens und ich die Waschmaschinen endlich mal in Anspruch nehmen, denn so langsam hatten wir keine Kleidungsmöglichkeiten mehr. Am Mittwoch in Christchurch angekommen, war das Entsetzen groß. Die Innenstadt war von dem Erdbeben 2011 noch immer völlig zerstört. Viel zum Anschauen gab es da nicht. So hatten wir mehr Zeit um den letzten Abend im Wohnmobil zu genießen, denn schon am Donnerstag war der Urlaub so gut wie vorbei. Denn da hieß es: Wohnmobilabgabe, Autoübergabe und ab zum Wild Life Park ;) Die Tour mit den Löwen, welche an den vergitterten Wagen sprangen, in dem wir hätten stehen können, haben wir leider verpasst. Da wir auf unser kaputtes Auto eine Stunde gewartet haben. Auf dem Rückweg zum Hotel haben wir, glücklicherweise, noch rechtzeitig einen Motorschaden verhindert. Das Wasser, welches wir in den Kühler füllten, kam gleich wieder unten raus. Man hätte sich eigentlich direkt duschen können. Weit kamen wir also nicht.
Nach ewigem hin und her überlegen, wo wir die Nacht nun schlafen können, würde uns ein Hotelzimmer für schlappe 235$ von meiner Mutti bezahlt, so wie das Abendessen und das Frühstück am darauf folgendem Morgen. Nach dem wir vollgefressen unser Gepäck nach unten schleppten und uns in den Shuttle zum Flughafen setzten, rückte die Zeit des Abschieds nehmen immer näher. Auch Clemi (wie es meine Mutti immer so schön sagte) wurde mit jeder Minute  aufgeregter :) Dann war es auch soweit. Um 11 trennten sich erneut unsere Wege. Mama und Holger gingen direkt ins Flugzeug und wir zur Werkstatt, wo uns das nächste Dilemma erwartete. Die 300$, welche uns als Abschiedsgeschenk hier gelassen wurden, waren somit auch ganz schnell wieder weg. Schlappe 350$ hat uns das Auto gekostet.  Freitag und Samstag waren grauenvoll. Erstens war ich sowieso schon traurig, dann bekamen wir ein kaputtes Auto zurück, wo die Reparatur recht teuer war, dann sah das Auto aus wie sau (dreckiges Geschirr und kaputtes Lenkrad) und jetzt wo wir endlich auf der Südinsel sind, gibt es hier keine Arbeit mehr.
Hoffe das sich alles bald ändert ;) Bis dann!

 


Den Hobbits auf der Spur- leider verpasst!

Mittwoch, 05.03.2014

Am 17. Februar gegen 2 Uhr des Nächtens kamen meine Eltern durch den Eingangsbereich des Flughafens in Auckland. Auf direktem Wege sind wir in das Hotel gefahren, welches Clemens und ich einige Stunden zuvor gesucht haben. Gemütlich war es nicht, aber es reichte um etwas Schlaf zu finden- für Clemens und mich auf der Isomatte auf dem Fußboden ;) Nachdem alle am nächsten Tag ausgeschlafen hatten, gingen wir "frühstücken" und zeigten meinen Eltern ein bisschen was von Auckland. Abends waren wir bei einem Italiener essen, um danach ein Bierchen oder eine Cola bei Livemusik in einem Irischen Pub zu genießen. Tag Nummer zwei verbrachten wir auf der Waiheke Island am Strand. Clemens als Wettergott hat gutes Wetter vorhergesagt und so war es auch. Alle waren im Wasser, selbst meine Mutti hat es nach etlichen Minuten geschafft, sich an das (für sie) kalte Wasser zu gewöhnen , um ganz in den Wellen zu verschwinden. Holger testete erst einmal nur die Temperatur des Pazifiks mit den Füßen und dabei blieb es auch. Gegen Abend waren wir zu dritt auf dem Sky Tower und konnten nach einigen Minuten Auckland bei Nacht sehen und fotografieren. Am 19. Februar haben wir unser Wohnmobil bekommen. Als alles Wichtige abgeschlossen und geklärt war, machten wir uns auf den Weg nach Tauranga, um unser Auto abzugeben. Nach dem anschließendem Einkauf, neigte sich auch der Tag zum Ende. Am darauf folgenden Tag, waren wir erneut an der Cathedral Cove auf der Coromandel Halbinsel. Auf Grund des Regens, traten  nur Mama, Clemens und Holger den 45 minütigen Weg zur Sehenswürdigkeit an.  Der Hot Water Beach fiel aufgrund dessen leider auch aus. Noch am selben Tag fuhren wir in Richtung Matamata, um dort am nächsten Tag das Zuhause der Hobbits  anzuschauen. Das Hobbiton war wunderschön, dort wäre ich am Liebsten eingezogen. Clemens, der eigentlich gar nicht mitkommen wollte und mich dann doch überrascht hat, als er im Bus plötzlich neben mir saß, hat es leider nicht so sehr gefallen. Nach einer kleinen Führung, die sehr gehetzt war, fanden wir uns für 15 Minuten im Green Dragon wieder. Der Gasthof zum Grünen Drachen war sehr gemütlich. Wir bekamen eins von vier verschiedenen Getränken. Zur Auswahl stand das Traditionelle englische Ale, das dunkle Ale, der Apfelwein vom Fass und das alkoholfreie hauseigene Ingwerbier.

An der  am darauf folgenden Tag besichtigten Glühwürmchenhöhle fand ich keinen wirklichen Gefallen. Die erste halbe Stunde wurde uns etwas über die Tropfsteinhöhle erklärt. Ca. 5 Minuten sind wir dann mit dem Boot unter hunderten von Glühwürmchen entlang gefahren. Die Führung der zweiten Höhle haben wir verpasst. Warum weiß eigentlich keiner so genau. Unser Geld haben wir trotz alle dem zurück bekommen.
Als wir noch am selben Tag das Ortseingangsschild von Rotorua passierten, umhüllte uns ein schwefelartiger Geruch. Rotorua ist bekannt als wald- und seenreiche Thermalregion. Unseren Spaß hatten wir bei der Rotorua Skyline Tour. Mit der Glasgondel ging es bergauf und wir hatten einen wundervollen Ausblick auf Rotorua und auf den See. Bergab fuhren wir auf einer Asphalt Bobbahn mit "vollem" Tempo.
Im Waimangu Volcanic Valley strapazierte ich meine Oberschenkelmuskulatur ;) Es ist ein schönes Vulcangebiet mit Thermalseen. Leider gab es keinen Geysir, den hätten wir nämlich gerne gesehen. Trotz alle dem ist es wunderschön zusehen, was die Natur geschaffen hat . Nach 2-3 Stunden wandern und Treppen steigen, saßen wir im Bus Richtung Ausgang. Anschließend sind wir Richtung Taupo gefahren, um dort mit einem Jetboot auf dem Fluss Richtung Huka Falls entlang zu düsen. Das haben wir jedoch dann den nächsten Morgen gemacht, da es schon zu spät war. Nachdem wir uns sehr oft gedreht haben und sehr oft nass geworden sind, fuhren wir nach Mordor. Immer auf der Hut vor den Orks und Urukais.
In Wellington, wo wir am 25.02. endlich angekommen sind, war unsere "The Lord of the Ring" Tour leider schon ausgebucht. Somit schlenderten wir durch die Einkaufsstraße. Am 26. klingelte kurz vor 7 Uhr der Wecker und auf ging es Richtung Fähre. Auf der 3 stündigen Fahrt sahen wir kleine Delfine.

Auckland bei Nacht  

 

Wie die Affen im Wald

Sonntag, 16.02.2014

 

Am Dienstag waren wir mit Jan und Cathy im Adrenalin Forest. Nach einer kleinen Einweisung auf Englischen von einem Deutschen konnte es dann auch direkt losgehen. Parcours 1-3 fast kein Problem. Beim vierten hat mich schon auf der Leiter die Kraft verlassen, somit trat ich wieder den Rückweg (ganze 2 Meter) an. Clemens zog den vierten ebenfalls durch. Danach  gab es eine kleine Verschnaufspause und ab ging es zu Nummer 5 (für Clemens und mich) und Jan und Cathy nahmen sich den 6 Parcours vor. Auch dort wollte ich auf der Treppe schon wieder kehrt machen, aber Clemens hielt mich davon ab. In 15 Metern Höhe kletterten wir Netze entlang, spielten Prima Ballerina oder amüsierten uns beim Flying Fox. Ganz so toll, wie es sich anhört war es nicht. Clemens wollte nach den ersten 3 Activities aufhören. Ich stand auf der nächsten Plattform und redete ihm Mut zu. Kann ja nicht sein, dass er mich überredet den Parcours zu bewerkstelligen und selbst einen Rückzieher macht- nein, nein, nein! Letztendlich sind wir aber doch sicher am Boden angekommen. Die anderen beiden sind auch an ihre Grenzen gekommen und somit war es ein super Nachmittag und das Geld hat sich wirklich gelohnt.
Den darauf folgenden Tag waren wir Mini Golf spielen. Wie das Sprichwort "Pech im Spiel, Glück in der Liebe" es wollte, wurde ich natürlich Letzte. Trotz alle dem war die Anlage sehr schön, doch kein Vergleich zum Schwierigkeitsgrad in Deutschland (und ja auch da bin ich sehr oft die Anführerin des hinteren Teils) :D
Donnerstag mussten wir wieder in der Fischfabrik arbeiten- somit waren die letzten Stunden bei den stinkenden Fischen gezählt.
Den darauf folgenden Tag hieß es: Party, trinken und Spaß haben. Nicht für mich ;) Ich saß in der Küche, schaute Jan beim Essen vorbereiten zu (abends um 22 Uhr) und später saß ich mit zwei anderen vor dem Fernseher. Anders sah das bei Clemens aus- siehe Beschreibung oben. Halb 12 bin ich ins Bett gegangen. Eine 3/4 Stunde später brachen Cathy, Clemens und Jan in die Stadt auf und schon 2 Stunden später hämmerte es gegen die Autotür. Ehe ich einschlafen konnte bei diesem Geruch vergingen Stunden. Aber Rache ist süß... am nächsten Tag (nach 6 Stunden Schlaf), weckte ich Clemens. Handtuch und Shower Gel bereitgelegt. Wir haben endlich mal das Auto aufgeräumt. Was wir alles haben, ist der Wahnsinn.  Da Cathy und Jan unser Auto für ca. 2 Wochen bekommen, sollte es sauber und ordentlich sein.
Das war's dann auch schon wieder. Heute kommen meine Eltern nach Auckland.
Wir melden uns dann wieder. Die nächsten Tage werden ereignisreich und da gibt es viel zum Schreiben.
Bis dahin...

P.S. Ich hoffe die Bilder vom Kletterwald folgen. Diese sind leider noch nicht in meinem Besitz.


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